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(Aphorismen) Heirat und Liebe

Wilhelm Busch

Seine Liebe war ewig. Als seine Frau starb, nahm er sich eine andere.

Ein Haar in der Suppe mifllt uns sehr,
Selbst wenn es vom Haupt der Geliebten wr'.

Bses Weib soll man dem Teufel zum Geburtstag schenken.

Auch unter Tournren wohnt Gerechtigkeit!

Schlimmster Dienst: Sklavin eines bsen Weibes.

Habe sieben Tchter. Schlechte Ware; man mu, will man sie los sein, was zugeben. Ich wollt', ich htt' lauter Hittchenfelle dafr! sagte Moder Meier.

Wie traulich sitzt im Sonnenschein,
Vor ihrer Tr auf einem Stein,
Die Mutter mit dem Kind im Scho
Und schaut, was auf dem Kopfe los.

Sie ist sehr begabt - mit Geld.

Weib, Schatzhterin des Lebens:
Verantwortung, Zurckhaltung, Sorgenahnung.

Selbst der Sperling, dieser nichtsnutzige Vogel, ist besorgt um seine Eier.

Bse Weiber holt der Teufel auf der Mistgabel.

So, nu kratze! sagte die Frau, da hatte sie dem Nachbarshuhn die Fe ins Feuer gehalten.

Sind doch die Damen geborene Philosophen;
sie denken, was sie wollen, und wissen alles am besten.

Sie ist ein Weib! Wei der Teufel, was sie tut!

Da sie einen anderen liebte, kam besonders in Betracht.

Bse Tanten werden Hausspinnen nach ihrem Tode.

Eifersucht ist Liebesneid.

Wohl dem, der noch errten kann!

Er melkt zwei Zitzen zugleich.

Bume werden geritzt, damit sie tragen.

Wenn aus des Bettes Vollgenu
Er frh hinaus ins Kalte mu.

Unzucht: Jede Befriedigung des Geschlechtstriebes, ohne Kinder zu wollen.

Tiresias, der die Athene im Bade belauscht, erblindet (Herodot).

Platonische Liebe kommt mir vor wie ein ewiges Zielen und Niemals-Losdrcken.

Er leidet an einseitiger Liebe.

Wenn man auch frher verliebt war, das schadet nichts; wenn man nur spter gemtlich wird.

Geldheirat: Er hat vom Schwiegervater ein gutes Stck Brot gekriegt aber ein schlechtes Stck Fleisch dazunehmen mssen.




Wilhelm Busch

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