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Nachruf

Ludwig Uhland

Noch ist kein Frst so hochgefrstet,
So auserwhlt kein ird'scher Mann,
Da, wenn die Welt nach Freiheit drstet,
Er sie mit Freiheit trnken kann,
Da er allein in seinen Hnden
Den Reichtum alles Rechtes hlt,
Um an die Vlker auszuspenden
So viel, so wenig ihm gefllt.

Die Gnade flieet aus vom Throne,
Das Recht ist ein gemeines Gut,
Es liegt in jedem Erdensohne,
Es quillt in uns wie Herzensblut;
Und wann sich Mnner frei erheben
Und treulich schlagen Hand in Hand,
Dann tritt das innre Recht ins Leben
Und der Vertrag gibt ihm Bestand.

Vertrag! es ging auch hierzulande
Von ihm der Rechte Satzung aus,
Es knpfen seine heil'gen Bande
Den Volksstamm an das Frstenhaus.
Ob einer im Palast geboren,
In Frstenwiege sei gewiegt,
Als Herrscher wird ihm erst geschworen,
Wenn der Vertrag besiegelt liegt.

Solch teure Wahrheit ward verfochten,
Und berwunden ist sie nicht.
Euch, Kmpfer, ist kein Kranz geflochten,
Wie der beglckte Sieg ihn flicht;
Nein! wie ein Fhnrich, wund und blutig,
Sein Banner rettet im Gefecht,
So blickt ihr, tief gekrnkt, doch mutig
Und stolz auf das gewahrte Recht.

Kein Herold wird's den Vlkern knden
Mit Pauken- und Trommetenschall,
Und dennoch wird es Wurzel grnden
In deutschen Gauen berall:
Da Weisheit nicht das Recht begraben,
Noch Wohlfahrt es ersetzen mag,
Da bei dem biedern Volk in Schwaben
Das Recht besteht und der Vertrag!




Ludwig Uhland

Biographie

Balladen und Gedichte
Abendwolken
Abreise
Am 18. Oktober 1816
Bertran de Born
Das alte, gute Recht
Das Glck von Edenhall
Das Schifflein
Das Schlo am Meere
Das versunkene Kloster
Der gute Kamerad
Der Knigssohn
Der nchtliche Ritter
Der Schmied
Der Student
Der Ungenannten
Der wackere Schwabe
Der weie Hirsch
Der berfall im Wildbad
Des Knaben Berglied
Des Sngers Fluch
Die Abgeschiedenen
Die Geisterkelter
Die Geisterkelter
Die Kapelle
Die Malve
Die neue Muse
Die sanften Tage
Die Zufriedenen
Einkehr
Entschlu
Frhlingsglaube
Fruleins Wache
Graf Eberstein
Graf Richard Ohnefurcht
Heimkehr
Hirsau
In ein Stammbuch
Inschrift
Lauf der Welt
Legende
Mailied
Nachruf
Neujahrswunsch 1817
Nchtlicher Himmel
Reisen
Ritter Paris
Romanze vom kleinen Dumling
Schwere Trume
Schfers Sonntagslied
Seliger Tod
Sonnenwende
Taillefer
Tells Tod
Trinklied
Verborgenes Leid
Von den sieben Zechbrdern
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