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Reisen

Ludwig Uhland

Reisen soll ich, Freunde! reisen,
Lften soll ich mir die Brust?
Aus des Tagwerks engen Gleisen
Lockt ihr mich zu Wanderlust?
Und doch hab ich tiefer eben
In die Heimat mich versenkt,
Fhle mich, ihr hingegeben,
Freier, reicher, als ihr denkt.

Nie erschpf ich diese Wege,
Nie ergrnd ich dieses Tal,
Und die altbetretnen Stege
Rhren neu mich jedesmal;
fters, wenn ich selbst mir sage,
Wie der Pfad doch einsam sei,
Streifen hier am lichten Tage
Teure Schatten mir vorbei.

Wann die Sonne fhrt von hinnen,
Kennt mein Herz noch keine Ruh',
Eilt mit ihr von Bergeszinnen
Fabelhaften Inseln zu;
Tauchen dann hervor die Sterne,
Drngt es mchtig mich hinan,
Und in immer tiefre Ferne
Zieh ich helle Gtterbahn.

Alt' und neue Jugendtrume,
Zukunft und Vergangenheit,
Uferlose Himmelsrume
Sind mir stndlich hier bereit.
Darum, Freunde! will ich reisen;
Weiset Strae mir und Ziel!
In der Heimat stillen Kreisen
Schwrmt das Herz doch allzuviel.




Ludwig Uhland

Biographie

Balladen und Gedichte
Abendwolken
Abreise
Am 18. Oktober 1816
Bertran de Born
Das alte, gute Recht
Das Glck von Edenhall
Das Schifflein
Das Schlo am Meere
Das versunkene Kloster
Der gute Kamerad
Der Knigssohn
Der nchtliche Ritter
Der Schmied
Der Student
Der Ungenannten
Der wackere Schwabe
Der weie Hirsch
Der berfall im Wildbad
Des Knaben Berglied
Des Sngers Fluch
Die Abgeschiedenen
Die Geisterkelter
Die Geisterkelter
Die Kapelle
Die Malve
Die neue Muse
Die sanften Tage
Die Zufriedenen
Einkehr
Entschlu
Frhlingsglaube
Fruleins Wache
Graf Eberstein
Graf Richard Ohnefurcht
Heimkehr
Hirsau
In ein Stammbuch
Inschrift
Lauf der Welt
Legende
Mailied
Nachruf
Neujahrswunsch 1817
Nchtlicher Himmel
Reisen
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