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Die Feier des 18. des Weinmonds 1814

Ernst Moritz Arndt

Es ist in diesen Tagen
Eine stolze Schlacht geschlagen,
Wovon man noch wird sagen
In sptster Enkel Zeit.
Bei Leipzig an der Pleie
Da drngten sich im Schweie
Und Blute Mnner heie
In arbeitvollem Streit.
Die Schlacht stand wild und grausend,
Es wlzten Hunderttausend
Sich ber Hunderttausend
Verderben schnaubend fort,
Der Tod traf ohne Schonen
Mit Schwertern und Kanonen
Hier Mnner aller Zonen,
Und flog von Ort zu Ort.
Doch Gott vom hohen Himmel
Sah mit ins Schlachtgewimmel,
Von ihm sind die Getmmel,
Von ihm kommt Pest und Krieg;
Er sprach den Spruch der Rache:
Heut falle, falscher Drache!
Heut steh, gerechte Sache!
Heut jauchze, deutscher Sieg!
Da fielen die Franzosen,
Die falschen, die treulosen
Wie vor der Strme Tosen
Die Bltter von dem Baum,
Da hieb dem Bonaparte
Das Glck eine solche Scharte,
Da man auch ohne Warte
Sie sah auf Meilen Raum.
Es floh die gift'ge Schlange
Im Lauf und nicht im Gange,
Und mit Karthaunenklange
Scholl Jagd ihm hinterdrein;
Durch Berg und Thal und Hhen
Hat man ihn laufen sehen
Und nimmer stille stehen,
Als hinterm tiefen Rhein.
Und aus der Knechtschaft Banden,
Aus Lug und Trug und Schanden
Ist alles Volk erstanden
Im heil'gen deutschen Reich;
Es lie auf Tod und Leben
Der Freiheit Banner schweben.
Und Sieg ward ihm gegeben,
In Ehren steht das Reich.
Drum auf in diesen Tagen,
Weil solche Schlacht geschlagen,
Von der einst Enkel sagen:
Es war die beste Schlacht!
Drum auf! ihr Mnner alle!
Ihr deutschen Mnner alle!
Und ruft mit Freudenschalle:
Es war die beste Schlacht!
Drum auf zur stolzen Freude!
Weil Gott der Herr hat heute
In jenem harten Streite
Sein tapfres Volk befreit;
Lat Deutschlands echten Shnen
Heut in Karthaunentnen
Den stolzen Hymnus drhnen:
Gewonnen ward der Streit.
Auf Bergen und auf Hhen
Lat helle Flammen wehen,
Da alle Augen sehen:
Es ist ein deutscher Tag;
Lat hehre Feuer znden,
Da sie dem Nachbar knden,
Dem Volke welscher Snden:
Es ist ein deutscher Tag.
Und wann die Flammen sinken,
Und wann mit hellerm Blinken
Zum Schlaf die Sterne winken
In tiefer Mitternacht,
Dann lat uns in Gebeten
Still an die Feuer treten
Und niederknien und beten
Zu Gott dem Herrn der Macht:
Da er mit Gnaden walte
Und Volk und Land gestalte,
Da es an Freiheit halte,
An Freiheit Licht und Recht,
Da stets in Deutschlands Grenzen
Des Sieges Feuer glnzen,
Nie deutsche Eichen krnzen
Den Wtrich und den Knecht.

bei den Freudenfeuern auf dem Taunus




Ernst Moritz Arndt

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