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Scheiden und Meiden

Gottfried Keller

Ja, das ist der alte Kirchhof,
Der in blauer Flut sich spiegelt,
Offen steht sein morsches Gitter,
Niemand ist, der es verriegelt!
Hier der kleine Berg voll Rosen
Dicht und ppig aufgesprossen,
Drunter liegt die weisse Lilie,
Eine Sage schon, verschlossen

Um die Sage, um ein Mrchen,
Um den Tod hab' ich geworben,
Und so sei mein treues Hoffen
Frhin tot und abgestorben!
Zitternd reiss' ich aus dem Busen
Noch die letzten zarten Blten,
Gebe sie dem toten Liebchen
Bis zum Jngsten Tag zu hten!

Schwarzer Grtner, Grabespfleger,
Lass, o lass das Grab verwildern!
Seine wermutbittern Schauer
Soll kein Lenz mehr freundlich mildern!
Binde nicht mehr diese Zweige,
Trnke nicht mehr diese Rosen!
Und mit dem verdorrten Kranze
Mag der kalte Nordwind kosen!

Gegen Morgen, gegen Morgen
Schau' ich trotzig in die Sonne;
Wie erglnzt sie wild und feurig,
Lchelnd in Gewitterwonne!
Khn gewappnet um die Heldin
Sich die Wetterwolken scharen,
Wie auf weitem Ozeane
Drohende Armaden fahren!

Vor mir liegt das rauhe Leben,
Schlgt die Zeit die hohen Wogen,
Kreist die Welt mit ihren Welten,
Mutig bin ich ausgezogen;
Biete Stirn und Herz den Strmen,
Lasse meine Wimpel wehen,
Und beim Kreuzen ruhlos denk' ich
Kaum noch an ein Wiedersehen!




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