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Versuchung und Verführung

Verführung ist in der Literatur ein Motiv, das häufig auftritt, und dies über alle Epochen hinweg. Verführung ist häufig gekoppelt mit der "Versuchung".

Verführung hat nicht ausschließlich erotische Aspkekte. Verführt werden kann jemand zur Gewalt, zur Verschwendung, zum Spiel und vielem mehr. In der katholischen Glaubenslehre ist Verführung all das, was den Menschen zu Unglauben und Ungehorsam gegenüber Gott treibt. Auch dort geht Verführung eng mit Versuchung einher.

Sexuelle Verführung wird in den Epochen unterschiedich behandelt. Zur Zeit des Sturm und Drang spiegelt der Kindsmord die Folgen der Verführung am besten wieder. Unverheiratete Mütter wurden dazu gezwungen, eine Schwangerschaft zu verheimlichen und das Kind zu töten, wenn sie nicht der Ächtung verfallen wollten. Der Standesunterschiede der Liebenden machten ein Zusammenleben oft unmöglich.

"Verführung, d.h. die durch Versprechungen, Drohungen, Alkoholeinfluß oder Erregung der Sinnlichkeit erzielte Willfährigkeit eines unbescholtenen Mädchens zum Geschlechtsverkehr, wird meist dann zum Problem, wenn das Liebesverhältnis nicht zu einer dauernden Bindung führt, sondern vom Mann, indem er das Mädchen verläßt, abgebrochen wird". (Frenzel, Elisabeth: Motive der Weltliteratur, Stuttgart 1988, S. 756)



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