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Die zwölffte Ode. Ohn Lieb nichts dan Leyd.

Georg Rodolf Weckherlin

1.

Eh ich war liebend und geliebet,
War mein hertz niemahl ohn verdruß,
Mein leben war allzeit betrüebet,
Mein aug und hertz voll fünsternuß:
Nichts mich damahl mit trost erlabet,
Noch einiges wollusts begabet.

2.

Nu ist es mit mir anderst worden,
Dan sydher ich lieb hab und bin,
Und mich befind in der lieb orden,
So ist all mein verdruß dahin:
Die lieb mich stehts mit trost erlabet,
Und ihres liechts und lusts begabet.

3.

Die schönheit, deren alles weichet,
Die mir, und deren ich hertz-lieb,
Durch ihre lieb mich so bereichet,
Daß mir der Himmel niemahl trüb:
Mit ihrer krafft sie mich erlabet,
Und alles guts und Muhts begabet.

4.

Der früling bring wind oder regen,
Der Sommer sey voll hitz und staub,
Wie tief der Winter schnee gelegen,
Und in dem herbst fall frucht und laub:
So bleib doch reichlich ich begabet,
Und allzeit durch die Lieb erlabet.

5.

Das Erdreich mag zerspringend böben,
Der Luft schieß dunder, strahl und plitz,
Das Meer mag seine flut erhöben
Und nötzen gar der sternen sitz:
So bleib ich reichlich doch begabet,
Und von der Lieb mit Lieb erlabet.

6.

Das volck mag schwören, spihlen, sauffen,
Die Fürsten schänden gleich das Land,
Die gantze Welt fall gleich zu hauffen,
Voll krieg, untrew, blut, grewel, schand:
So bleib doch reichlich ich begabet
Von meiner süssen Lieb erlabet.




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