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Weltgeheimnis

Hugo von Hofmannsthal

Der tiefe Brunnen wei es wohl,
Einst waren alle tief und stumm,
Und alle wussten drum.

Wie Zauberworte, nachgelallt
Und nicht begriffen in den Grund.
So geht es jetzt von Mund zu Mund.

Der tiefe Brunnen wei es wohl;
In den gebckt, begriffs ein Mann,
Begriff es und verlor es dann.

Und redet' irr und sang ein Lied -
Auf dessen dunklen Spiegel bckt
Sich einst ein Kind und wird entrckt.

Und wchst und wei nichts von sich selbst
Und wird ein Weib. das einer liebt
Und - wunderbar wie Liebe gibt!

Wie Liebe tiefe Kunde gibt! -
Da wird an Dinge, dumpf geahnt,
In ihren Kssen tief gemahnt . . .

In unsern Worten liegt es drin,
So tritt des Bettlers Fu den Kies.
Der eines Edelsteins Verlies.

Der tiefe Brunnen wei es wohl,
Einst aber wussten alle drum,
Nun zuckt im Kreis ein Traum herum.




Hugo von Hofmannsthal

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