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Franz Grillparzer

Hoch auf den hchsten Hhen
Gedeiht am besten das Rindvieh,
Da wohnen die seligen Trotteln
Dem Himmel etwa am nchsten,
Doch freilich am fernsten der Erde.

Sie scheren geduldige Schafe,
Sie melken die strotzenden Khe,
Sie leben vom Fette der Herden,
In Form der Kpfe die Krpfe.

Sie falten die Hnde voll Andacht,
Bekreuzen hohltnende Stirnen.
Was unten geschieht in den Tlern,
Strt nicht ihre selige Ruhe.

Geduldig sind sie, bescheiden,
Es fehlt der Antrieb zum Bsen,
Und tun sie wirklich ein Unrecht,
Wrs unrecht, sie drob zu beschuldgen,
Und Nachsicht ersetzt ihre Einsicht.

So leben sie friedliche Tage,
Erzeugen maulaffende Kinder,
Der Vater erneut sich im Sohne
Und ruhig auf Trottel den Ersten,
Wie Butter, folgt Trottel der Zweite.




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