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Reisen

Ludwig Uhland

Reisen soll ich, Freunde! reisen,
Lften soll ich mir die Brust?
Aus des Tagwerks engen Gleisen
Lockt ihr mich zu Wanderlust?
Und doch hab ich tiefer eben
In die Heimat mich versenkt,
Fhle mich, ihr hingegeben,
Freier, reicher, als ihr denkt.

Nie erschpf ich diese Wege,
Nie ergrnd ich dieses Tal,
Und die altbetretnen Stege
Rhren neu mich jedesmal;
fters, wenn ich selbst mir sage,
Wie der Pfad doch einsam sei,
Streifen hier am lichten Tage
Teure Schatten mir vorbei.

Wann die Sonne fhrt von hinnen,
Kennt mein Herz noch keine Ruh',
Eilt mit ihr von Bergeszinnen
Fabelhaften Inseln zu;
Tauchen dann hervor die Sterne,
Drngt es mchtig mich hinan,
Und in immer tiefre Ferne
Zieh ich helle Gtterbahn.

Alt' und neue Jugendtrume,
Zukunft und Vergangenheit,
Uferlose Himmelsrume
Sind mir stndlich hier bereit.
Darum, Freunde! will ich reisen;
Weiset Strae mir und Ziel!
In der Heimat stillen Kreisen
Schwrmt das Herz doch allzuviel.




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