Balladen und Gedichte Songtexte und Volkslieder Wissen und Forschung Suche und Links
Autoren
Themen
Lnder

.Aphorismen
.Aufstze
.Erzhlungen
Das Unheimliche
Einsamkeit und Fernweh
Freundschaft
Krieg und Feindschaft
Lebensaufgaben und Selbstfindung
Liebe und Romantik
Machtmibrauch, unrechtes Handeln
Mut und Wagnis
Natur
Religion und Gtter
Soziale Not und Armut
Tod
Versuchung und Verfhrung
Wanderschaft und Reisen

An den Mond

Johann Wolfgang von Goethe

Fllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lsest endlich auch einmal
Meine Seele ganz;

Breitest ber mein Gefild
Lindernd deinen Blick,
Wie des Freundes Auge mild
ber mein Geschick.

Jeden Nachklang fhlt mein Herz
Froh- und trber Zeit,
Wandle zwischen Freud' und Schmerz
In der Einsamkeit.

Fliee, fliee, lieber Flu!
Nimmer werd' ich froh;
So verrauschte Scherz und Ku
Und die Treue so.

Ich besa es doch einmal,
was so kstlich ist!
Da man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergit!

Rausche, Flu, das Tal entlang,
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flstre meinem Sang
Melodien zu!

Wenn du in der Winternacht
Wtend berschwillst
Oder um die Frhlingspracht
Junger Knospen quillst.

Selig, wer sich vor der Welt
Ohne Ha verschliet,
Einen Freund am Busen hlt
Und mit dem geniet,

Was, von Menschen nicht gewut
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.




Balladen und Gedichte
An den Mond
An einem Wintermorgen, vor Sonnenaufgang
Der erste Mai
Der Maibaum
Die schne Buche
Die Stadt
Ein grnes Blatt
Er ist's
Frhling
Frhling im Alter
Frhlingsbotschaft
Frhlingsgru
Frhlingsnacht
Gefunden
Herbst
Herbstbild
Hymnus an den Mond
Im Frhling
Juli
Lyrisches Intermezzo
Mailied
Mailied
Maylied
Maylied
Meeresstrand
Mondnacht
Mrz
Mrztag
Septembermorgen
Sommerbild
Sptherbst
Vorfrhling
Vorfrhling
Waldgru
Impressum   Kontakt




Magento Freelancer aus Köln Balladen.de - Startseite