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Die Leipziger Schlacht

Ernst Moritz Arndt

Wo kommst du her in dem roten Kleid?
Und frbst das Gras auf dem grnen Plan?
Ich komm' aus blutigem Mnnerstreit,
Ich komme rot von der Ehrenbahn.
Wir haben die blutige Schlacht geschlagen,
Drob mssen die Mtter und Brute klagen,
Da ward ich so rot.

Sag' an, Gesell, und Verknde mir,
Wie heit das Land, wo ihr schlugt die Schlacht?
Bei Leipzig trauert das Mordrevier,
Das manches Auge voll Thrnen macht,
Da flogen die Kugeln wie Winterslocken,
Und Tausenden mute der Atem stocken
Bei Leipzig der Stadt.

Wie heien, die zogen ins Todesfeld
Und lieen fliegende Banner aus?
Es kamen Vlker aus aller Welt,
Die zogen gegen Franzosen aus,
Die Russen, die Schweden, die tapfern Preuen
Und die nach dem glorreichen Ostreich heien,
Die zogen all' aus.

Wem ward der Sieg in dem harten Streit,
Wem ward der Preis mit der Eisenhand?
Die Welschen hat Gott wie die Spreu zerstreut,
Die Welschen hat Gott verweht wie den Sand;
Viele Tausende decken den grnen Rasen,
Die briggebliebenen entflohen wie Hasen,
Napoleon mit.

Nimm Gottes Lohn! habe Dank, Gesell!
Das war ein Klang, der das Herz erfreut!
Das klang wie himmlische Cymbeln hell,
Habe Dank der Mr von dem blutigen Streit!
La Witwen und Brute die Toten klagen,
Wir singen noch frhlich in sptesten Tagen
Die Leipziger Schlacht.

O Leipzig, freundliche Lindenstadt,
Dir ward ein leuchtendes Ehrenmal.
So lange rollt der Jahre Rad,
So lange scheinet der Sonnenstrahl,
So lange die Strme zum Meere reisen,
Wird noch der spteste Enkel preisen
Die Leipziger Schlacht.




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