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Weihnachtslieder
"Frhliche Weihnacht berall!"
Alle Jahre wieder
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
Das Jahr geht still zu Ende
Der Heiland ist geboren
Es ist ein Ros' entsprungen
Es kommt ein Schiff geladen
Frhlich soll mein Herze springen
Herbei, o ihr Glubigen
Hosianna! Davids Sohn
Ich klopfe an zum heiligen Advent
Ich steh' an deiner Krippe hier
Ihr Kinderlein, kommet
Kling, Glckchen, klingelingeling
Kommet, ihr Hirten
Lat uns froh und munter sein
Leise rieselt der Schnee
Macht hoch die Tr, die Tor' macht weit!
Morgen, Kinder, wirds was geben
O du frhliche, o du selige
O Heiland, rei die Himmel auf
O Tannenbaum
Schneeflckchen, Weirckchen
Stille Nacht, heilige Nacht
Ser die Glocken nie klingen
Tocher Zion
Vom Himmel hoch, da komm ich her
Zu Bethlehem geboren


Ich klopfe an zum heiligen Advent

Karl Gerok (1815 - 1890)



1. Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tr,
O selig, wer des Hirten Stimme kennt
und eilt und ffnet Mir!
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten.
Der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

2. Ich klopfe an, da drauen ist`s so kalt
in dieser Winterzeit;
Vom Eise starrt der finstre Tannenwald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

3. Ich klopfe an, shst du mir nur einmal
ins treue Angesicht, den Dornenkranz,
der Ngel blutig Mal,
o du verwrfst mich nicht!
Ich trug um dich so hei Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut`ge Bahn:
Ich klopfe an.

4. Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille, nah und fern,
die Erde schlft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dmmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
Ich klopfe an!

5. Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
Und Segen fr und fr,
Zacchus Glck, Marias gutes Teil,
beschert ich gern auch dir,
wie ich den Jngern einst beschieden
in finstrer Nacht den sen Frieden,
so mchte ich dir mit sel`gem Grue nahn:
Ich klopfe an.

6. Ich klopfe an, bist, Seele, du zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blht mir im Krug ein frischer Blumenstrau,
brennt deines Glaubens Docht?
Weit du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschrzet und gegrtet?
Bist du bereit, mich brutlich zu empfahn?
Ich klopfe an.

7. Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
Bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners drohn?
O hr auf deines Herzens Pochen,
ich deiner Brust hat Gott gesprochen:
Wach auf, der Morgen graut, bald krht der Hahn,
ich klopfe an.

8. Ich klopfe an; sprich nicht: Es ist der Wind,
er rauscht im drren Laub. -
Dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm ich noch im sanftem Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub, es ist kein eitler Kinderwahn:
Ich klopfe an.

9. Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tr,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem ffn` ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstie, dem wird nicht aufgetan.
Ich klopfe an.




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