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Kinderlieder
A B C, die Katze lief im Schnee
Alle meine Entchen
Alle Vögel sind schon da
Als unser Mops ein Möpschen war
Backe, backe, Kuchen
Bruder Jakob
Brüderchen komm tanz mit mir
Der Kuckuck und der Esel
Die Affen rasen durch den Wald
Die Vögel wollten Hochzeit halten
Dornröschen war ein schönes Kind
Drei Chinesen mit dem Kontrabaß
Eia popeia, was raschelt im Stroh?
Ein Männlein steht im Walde
Es geht eine Zipfelmütz
Es regnet, es regnet
Es spricht der Unweisen Mund wohl
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder
Frühlingsbotschaft
Fuchs, du hast die Gans gestohlen
Grün grün grün sind alle meine Kleider
Hoppa Hoppa Reiter
Hänschen klein
Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald
Häslein in der Grube
Kommt ein Vogel geflogen
Laterne, Laterne
Maikäfer flieg!
Mariechen saß auf einem Stein
Rirarutsch
Schlaf Kindlein schlaf
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein!
Summ, summ, summ!
Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?
Ward ein Blümlein mir geschenket
Weißt du wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?
Zehn kleine Negerlein
Zeigt her eure Füße


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Es spricht der Unweisen Mund wohl

Mar­tin Lu­ther, 1524

Es spricht der Unweisen Mund wohl:
Den rechten Gott wir meinen;
Doch ist ihr Herz Unglaubens voll,
Mit Tat sie ihn verneinen.
Ihr Wesen ist verderbet zwar,
Vor Gott ist es ein Greuel gar;
Es tut ihr keiner kein Gut.

Gott selbst vom Himmel sah herab
Auf aller Menschen Kinden,
Zu schauen sie er sich begab,
Ob er jemand würd finden,
Der sein Verstand gerichtet hatt,
Mit Ernst nach Gottes Worten Tat
Und fragt nach seinem Willen.

Da war niemand auf rechter Bahn,
Sie warn all ausschritten,
Ein jeder ging nach seinem Wahn
Und hielt verlorne Sitten.
Es tät ihr keiner doch kein Gut,
Wiewohl gar viel betrog der Mut,
Ihr Tun müßt Gott gefallen.

Wie lang wollen unwissend sein,
Die solche Müh aufladen
Und fressen dafür das Volk mein
Und nährn sich mit seim Schaden?
Es sieht ihr Trauen nicht auf Gott,
Sie rufen ihm nicht in der Not,
Sie wolln sich selbst versorgen.

Darum ist ihr Herze nimmer still
Und steht allzeit in Forchten;
Gott bei den Frommen bleiben will,
Dem sie mit Glauben horchen,
Ihr aber schmäht des Armen Rat
Und höhnet alles, was er sagt,
Daß Gott sein Trost ist worden.

Wer soll Israel, dem armen,
Zu Zions Heil erlangen?
Gott wird sich seins Volks erbarmen
Und lösen, die gefangen.
Das wird er tun durch seinen Sohn,
Davon wird Jakob Wonne han
Und Israel sich freuen.




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