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Ludwig Uhland

* Geboren am 26.04.1787 in Tbingen.
Gestorben am 13.11.1862 in Tbingen.

Johann Ludwig Uhland wird in Tbingen als dritter Sohn des Universittssekretrs Johann Friedrich Uhland und seiner Frau Rosine Elisabeth Hoser geboren. Nach dem Besuch der Lateinschule belegt er an der Universitt Tbingen Vorlesungen und bungen und studiert ab 1805 Jura. Gemeinsam mit seinem Freund Justinus Kerner baut er den Tbinger Romatikerkreis auf. 1808 schliet er sein Studium ab. Auf Wunsch seines Vaters promoviert Uhland und erhlt den juristischen Doktortitel.

Nach seinem Studium reist Uhland nach Paris und studiert dort altfranzsische und altdeutsche Manuskripte in der Nationalbibliothek. Nach dieser Reise kehrt er nach Tbingen zurck und erffnet eine Anwaltskanzlei. 1816 zieht er nach Stuttgart und beginnt als unbesoldeter Justizsekretr im wrttembergischen Justizministerium zu arbeiten. Da man ihm dort keine besoldete Stelle anbietet, beginnt er in der Anwaltskanzlei eines Freundes zu arbeiten.

Sein durch die Arbeit beim wrttembergischen Justizministerium Interesse an Politik findet seinen Hhepunkt, als Knig Friedrich einen Verfassungsentwurf ankndigt und der wrttembergische Verfassungsstreit beginnt. Uhland wird zu einem der fhrenden Sprecher der Opposition. 1820 wird er schlielich in den Tbinger Landtag gewhlt, dem er sechs Jahre angehren wird.

1820 heiratet er Emilie Vischer, eine vermgende Kaufmannstochter.

1829 erhlt er eine Professur an der Universitt Tbingen und unterrichtet dort deutsche Sprache und Literatur. Diese Professur muss er drei Jahre spter kndigen, um als Abgeordneter im wrttembergischen Landtag ttig sein zu knnen. 1838 kehrt er nach Tbingen zurck und arbeitet dort als Privatlehrer.

Er beginnt zu Reisen und sammelt auf diesen Reisen Volkslieder. Er verffentlicht diese Volkslieder in einer Sammlung. Mit dieser Sammlung begrndet Uhland die wissenschaftliche Volkslieder-Forschung.

Nach dem Einsetzen einer liberalen Regierung durch Knig Wilhelm arbeitet Uhland mit am Verfassungsentwurf. Uhland ist einer der Abgeordneten in der Paulskirche. Nachdem Wrttembergische Truppen gewaltsam das Parlament aufklsen, kehrt Uhland nach Tbingen zurck.

Uhland stirbt kurz nach seinem Freund Jusitus Kerner am 13. November 1862.



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