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Die Titanic

Geschrieben von: Henni und Jenny

Es war ein schöner Frühlingstag
Als ein Mann zum Weibe sprach:
„Geliebtes Weib ich muss nun los
Mein Abschiedsschmerz ist riesengroß“

Der Nam’ vom Mann war Mr. Ranz,
Der beim allerletzten Tanz
Der Gattin gab den Liebesschwur,
Alsbald er mit dem Schiff abfuhr.

Zur selben Zeit, am andren Ort
Sprach ein Weib zum Gatten
„Geliebter Mann, ich muss nun fort
Vertreibe mir die Ratten!“

Der Nam’ der Frau war Isabell,
Sie packte ihre Kinder schnell,
Dann ertönt’ der letzte Pfiff,
Mit ihr fuhr ab das Riesenschiff.

Ihr lief ‚ne Träne runter,
Als sie sah ihr’n Mann so munter.
Die Kinder wunderten sich sehr,
als sie sah’n das tiefe Meer.

An Bord vom unsinkbaren Schiff,
Wo jedermann jetzt erst begriff,
Dass die Fahrt wird wunderbar,
War das Wetter sonnenklar.

Southhampton wurde langsam klein;
Der Kaptain sprach im Sonnenschein:
„Meine Gäste, nur ein Wort:
Wir werden brechen den Rekord!“


Nah bei Eisbergen war’n sie nun,
Ließen Blicke auf Gipfeln ruh’n;
Mr. Ranz war froh und munter,
Lief die Trepp’ nach unten runter.

Während der Feier unter Deck
Bekam Offizier 1 ’nen Schreck:
„500 Meter“, schrie der Zwerg.
„Vor uns liegt ein Rieseneisberg!“

Isabell, die stand an Bord.
Sah den großen Eisberg komm’
Die Kinder waren auch vor Ort,
„Ist das das Ende?“, fragte Tom.

Da stieß der Dampfer auf das Eis,
Die Isabell, die wurde weiß,
Unter Deck, da war was los
Und in Mr. Ranzens Schoß,
Wo eben noch die Katz’ gewesen,
Lag nun ein großer brauner Besen.

Alle Möbel fielen um
Und nicht aufgrund von zu viel Rum,
Der getrunken ward.
Vielmehr der Aufprall war so hart!

Isabell erkannt’ die Not,
Rannte ganz schnell weg vom Bug
Sprang mit Kindern ins Rettungsboot,
Doch die Abfahrt hatt’ Verzug.

Das Boot, es war nur halb gefüllt,
Der Fahrer wollt’ nicht starten,
Doch Isabell, die hat gebrüllt:
„Es gibt noch viele Fahrten!“



Der Kaptain rief: „Das kann nicht sein!“
Und durchschnitt’ die Rettungslein’.

Mr. Ranz, der unter Deck
Verspeiste grad’ genüsslich Speck,
Aufgeschreckt durch die Kollision
Wird klar die Situation.

Isabell, die sah von fern’
Die Titanic unter’m Stern,
Wie sie auseinanderbrach
Und dachte nach:

„Was wird ihn’ allen jetzt gescheh’n?
Werden sie das Ende seh’n?
Werden alle sie ertrinken,
Und endgültig im Meer versinken?“

Auf dem Schiff brach Panik aus,
Jedem wurde langsam graus.
Mr. Ranz nun auch begriff,
Dass er nicht runter kommt vom Schiff.

Versinken wird er im Eis,
Ja, das wusste jetzt auch er.
Und bereute die Fahrt nun sehr.
Doch probierte er’s um jeden Preis.

Die Titanic richtete sich auf,
Nahm das Ende nun in Kauf,
Sank unaufhaltsam tiefer,
Geräusche wie Schiefer auf Schiefer.

Da liegt’s große Luxusschiff
Seit 97 Jahren,
Nur einmal wurd’s befahren,
Unten vorborgen im Riff…




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