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von: Paul Pfeffer

Der Amoklauf in Winnenden

Geschrieben von: Romina

In einem Ort, nicht weit von hier
Trug sich schlimmes zu,
ich erzähl es dir:
~
Es war ein schöner Mittwochmorgen,
alle Herzen waren noch frei und ohne Sorgen.
Alles war wie eh und je.
Aber wenn ich nur auf das Ende seh…!
Der Unterricht begann,
alles war still und leis, und niemand beachtete den Mann
der nach, des andren, Tode sann
und seinem eignen.
Wer hätte denn auch nur gedacht
Einen Gedanken nur, zu verschwenden
Das so ein junger Mann
So viele Leben zerstören!?
Er war erst 17.
Sein Leben war noch nicht erloschen,
er war noch voller Lebenskraft.
Doch nun stand er da,
fest entschlossen,
mit einem langen schwarzen Gewand
und einer Waffe in der Hand.
Er schritt durch die Gänge,
keiner merkte ihn.
Alle waren noch lebend und frei.
Wahllos griff er zu seiner Linken
Die erste Tür riss er auf
Es war ein Amoklauf.
Erstickende Schreie waren zu hören,
doch diese sollten ihn nicht stören.
Er schoss um sich,
die ersten tot,
zu wenige, für ihn, denn befreit
war er noch nicht von seiner Not.
Er stürzte aus dem Zimmer hinaus
In das nächste hinein.
Er machte alles nur noch schlimmer.
Immer wieder gellt ein Schrei.
Jeder Schuss galt einem Leben,
Wann ist dieser Horror den vorbei?
Blut fließt die Wand hinab,
alles ist rot
und wieder einer tot.
Schließlich zielte er auf sich
So starb er
und riss andere mit sich.
~
Und am nächsten Morgen klang,
von allen Seiten
Trauergesang.
3 Lehrer, 9 Schüler und drei andere
Hat er mit sich genommen.
Zerstört hat er ihr Leben.
Wir werden immer ihrer Gedenken.
Das war der Amoklauf von Winnenden.




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