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Am Rande der Naturgewalt

Geschrieben von: Stefan Enke

Schrill tönt es durch Nebelnacht:
„Leute! Leute, aufgewacht!
Draußen an des Felsens Klippe,
Zwischen altem Schiffsgerippe,
Gibt’s Tumult und Zank und Streit,
In des Nebels Dunkelheit.“

Und wie das Meer mit jeder Welle,
Schwemmt es Menschen zu der Stelle.
Kreischen Möwen aus dem Himmel,
Schreien Menschen im Gewimmel:
„Könnt ihr sehen? Könnt ihr sehen?“
„Näher, näher lasst uns gehen!“

Schleier hüllt die Menschenmenge,
Die sich schiebt auf Landes Enge.
Wind, fast Sturm, verschluckt das Licht:
Was ist - im Dunkel - sieht man nicht.
Aus dem Nebel dringt nur Stöhnen,
Kaum hörbar in dem Meeresdröhnen.

Doch die Herzen bleiben stehen,
Keiner will mehr näher gehen.
Schauer. Da: ein Stöhnen wieder -
Lähmt sofort der Menschen Glieder.
Möwenkreischen, Angst, Verdacht -
Wie schwarze Wolken in der Nacht.

Plötzlich dann, ein lauter Schrei,
Ruft die Menschen doch herbei.
„Was geschehen? Was passiert?“
Doch der Gedanke schon erfriert.
Nichts zu sehen zum Felsen hin.
Nebel nur – und nichts darin!

Einer nur, der fasst den Mut,
Entsteigt allein der Menschenflut.
Geht näher hin zum Felsenrand,
Die Fackel zittrig in der Hand.
Kehrt zurück und tut dann kund,
Was er sah im tiefen Grund.

Unten tobt ganz wild die See,
Oben klagt es: ach! und: weh!
Unten liegt auf spitzem Stein,
Kaum erreicht vom Feuerschein,
Leblos, reglos die Gestalt
Am Rande der Naturgewalt.




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