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Der rosarote Regenschirm

Geschrieben von: Johannes Kummich

Ein leichter Regen,
begrüßt die Stadt wie ein warmer Segen.
Langsam wurde aus dem Regen, ein Schauer,
und aus der Freude wurde Trauer.

Schnelle Schritte halten durch die Gassen.
Unter einem Vordach suchten Schutz die Kalten und die Nassen.
Da löst sich von der Gruppe, der Lutz,
und sucht sich einen andren Schutz.

Der Lutz der ist 1,80 groß,
und trägt heut eine lederne Hos´.
Er nimmt sich einen Regenschirm, so rosarot,
und ihn verfehlt der Taubenkot.

Er macht ihn auf,
und setzt schnell fort seinen Lauf.
Da hört er jemanden rufen,
und scharrt kurz mit den Kufen.

Da hört er von oben etwas pfeifen,
und muss sich erst mal kneifen.
Von oben schaut der Schirm ihn an,
und grinst an, den Lutz, den Mann.

>>He Lutz lass mich wieder runter,
ja, jetzt bin ich endlich munter.
Hier oben ist es bitter kalt,
hörst du nicht wie das Wasser auf mein Dache knallt? <<

>>Dazu bist du Schirm ja nun mal da,
drum will ich nicht hören ein jammern oder ein schreien nach Ma! <<
Aus dem Schauer wurde Platzregen,
und der Schirm, der hielt dagegen.

Dem Lutz dem wurde langsam bang,
was wenn Wasser auf seine Lederhose drang.
>>Du Schirm, sag bescheid,
wenn du reißt erfährt wenigstens einer von uns kein Leid. <<

Aus dem Platzregen wurde Hagelregen,
doch der Schirm, der hielt dagegen.
Dem Lutz dem wurde immer bange,
ein blauer Fleck auf seiner Wange?

>>Du Schirm, geht´s dir noch gut,
du biegst dich ja schon wie ein alter Hut! <<
>>Ich weiß nicht genau wie lang ich halt´s,
und wenn ein Blitz mich trifft dann knallt´s.
Dem Lutz dem wird die Hand ganz feucht,
er läuft immer schneller und er keucht.
Da rutscht ihm der Regenschirm keck aus der Hand
Und fliegt hinauf die Häuserwand.

Er fliegt immer weiter
Und ist des Windes rosaroter Reiter.
Da zuckt ein Blitz, so grell
Und trifft den Schirm, der brennt so hell.

Der Lutz, der trauert dem Schirm hinterher,
sein Herz, das wird wie Blei so schwer.
Nie mehr fröhlich sein, wird der Lutz
Und hat verloren seinen einzigen Schutz.




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