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Die Brück am Kamm

Geschrieben von: Jacob Enbrecht

»Wann treffen wir drei wieder zusamm?«
»Um Mitternacht, am Bergeskamm.«
»Auf dem hohen Moor, am Erlenstamm.«

»Ich komme.«
» Ich mit.«
»Ich nenn' euch die Zahl.«
»Und ich die Namen.«
»Und ich die Qual.«
»Hei!
Wie Splitter brach das Gebälk entzwei.«

»Tand, Tand
Ist das Gebilde von Menschenhand.«

*

Auf der Ostseite, die Klosterei -
Die Tore geöffnet vor warterei,
und all' die Mönche ohne Rast und Ruh,
sie beten und hoffen und singen dazu,
singen und beten als leitendes licht,
das durch die Schwärze die Hoffnung verspricht,
Als Hoffnung und Leitpfahl der Expidition,
bestehend aus der Inquisition.

Und ein Mönchlein am Tore Schlaf benommen,
ruft in das Kloster "Ich höre sie kommen.
Sie kommen zu uns und werden erlösen,
uns alle. Vertreiben das Bösen.
Sie werden verjagen dies dunkele Lab,
welches uns diesen Grimmer gab.
Bald sind wir frei und seelig bald wieder,
nur noch die Brücke, dann komm sie hernieder."

*

Und auf der West'seit' die Inquisition,
in Herrschaftskutsche gleich der Tradition.
Der Kutscher peitscht an das Pferdegepann,
trotz Nebel und Nacht triebt er sie an.
"Die Brücke so hoch über der schlucht,
nur grade wegs durch kein Leid uns dann sucht,
und wie sie sich biegt, zappelt und windet,
sind es doch seile, gleich stahl die sie bindet.

Ach welch eine Plage war es doch einst,
die Schlucht zu umfahren ewig so scheint's.
Tage verbrachte man damals zu Pferd,
ab einer Stelle, da machten sie kehrt.
So ging man dann auf Schusters rappen,
bergauf, erlahmt' man schnell der Wappen.
Erst nach Tage der Göttlichen Obhut,
bekamm man des Feuers wärmende Glut."

Auf der Ostseite, die Klosterei -
Die Tore geöffnet vor warterei,
und all' die Mönche ohne Rast und Ruh,
sie beten und hoffen und singen dazu.
Da treibt der Wind durch die enge Schlucht,
und er eilt davon in hetzender Flucht,
und zerrt so feste um der Seilen Wille,
ein Riss erschellt... und wieder ist stille.

*

"Wann treffen wir drei wieder zusamm?"
"Zur Morgenröte an dem Volkersstamm."
"Beim Altare auf welchem das Opferslamm."

"Ich entfache das feuer"
"Ich leite es teuer"
"Und ich verbreite es ungeheuer"

"Hai,
das gibt ein Dörfleinbrand"
"Tand, Tand,
ist das Gebilde von Menschenhand"

Nach einer Ballade von:
Theodor Fontane




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