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Börries Frhr. von Münchhausen

* Geboren am 20.03.1874 in Hildesheim.
† Gestorben am 16.03.1945 in Windischleuba (durch Suizid).

Börries von Münchhausen wurde am 20. März 1874 in Hildesheim als das älteste Kind des Kammerherrn Börries von Münchhausen und seiner Frau Clementine von der Gabelentz geboren. Er besuchte die Kosterschule Ilfeld und studierte in verschiedenen Städten Rechts- und Staatswissenschaft. Während des Studiums begann er mit dem Schreiben von Balladen und Gedichten und veröffentichte 1898 einen Band mit dem Titel "Gedichte". Er promovierte 1899 und zog nach Göttingen.

Münchhausen ist Offizier des sächsischen Gardereiter-Regiments im Ersten Weltkrieg. Für das Auswärtige Amt arbeitet er ab 1916, und lebt nach Kriegsende auf seinem Gut in Windischleuba. Zur Zeit des Nationalsozialismus wandelt er sich zum Schriftsteller mit national-konservativer Gesinnung. Er wird Mitglied der "Deutschen Akademie der Dichtung" und wird ein Jahr später Senator der Akademie. In seinen Werken wird eine antisemitische Gesinnung deutlich, die ihn zum Gegner von Hauptmann, Döblin und Benn werden läßt.

Gegen Ende der 1930er/Anfang der 1940er Jahre zieht sich Münchhausen aus dem öffentilchen, politischen Leben zurück. Er begeht schließlich Selbstmord mittels einer Überdosis Schlaftabletten, als sich gegen Ende des Zweiten Weltkrieges alliierte Truppen dem Schloß Windischleuba nähern. Er stirbt am 16. März 1945.



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